Für Eltern

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Die besten iPad-Apps für die Schule: Was Ihr Kind wirklich braucht

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Schülerin arbeitet mit Stift am Tablet

Das iPad ist bestellt oder liegt schon auf dem Schreibtisch. Jetzt stellt sich die Frage, welche Apps darauf gehören, damit das Gerät im Unterricht mehr ist als ein teurer Bildschirm.

Die gute Nachricht vorweg: Die wichtigsten Schul-Apps sind entweder kostenlos oder eine einmalige, überschaubare Ausgabe. Teurer Zusatzkauf im App Store ist selten nötig, wenn die Grundausstattung stimmt.

Mitschreiben: GoodNotes und Notability ersetzen den Papierblock

Der häufigste Einsatz des Schul-iPads ist handschriftliches Mitschreiben. GoodNotes organisiert Notizen in digitalen Heften mit Ordnern und Suchfunktion, sodass Ihr Kind die Physik-Mitschrift aus dem März auch im Juni noch findet. Arbeitsblätter lassen sich als PDF importieren und direkt ausfüllen.

Notability arbeitet ähnlich und bietet zusätzlich Audioaufnahmen, die mit der Mitschrift verknüpft werden. Beide Apps sind kostenpflichtig, die Preise liegen je nach Lizenzmodell im Bereich einer Kinokarte pro Jahr bis zu einem einmaligen Betrag um die 30 Euro.

Wichtig zu wissen: Beide Apps entfalten ihren Nutzen erst mit einem Stift. Ohne Apple Pencil oder einen kompatiblen Eingabestift bleibt das Mitschreiben Fingermalerei. Welches Zubehör sonst noch sinnvoll ist, haben wir in der iPad-Modellwahl für die Schule beschrieben.

Üben: Anton deckt fast alle Fächer ab und kostet nichts

Anton ist die App, die in deutschen Klassenzimmern am weitesten verbreitet ist. Sie deckt die Klassen 1 bis 10 ab, mit Deutsch, Mathe, Sachunterricht, Musik, Physik, Biologie, Geschichte und Deutsch als Zweitsprache. Über 200.000 Aufgaben stehen bereit, die App ist kostenlos und werbefrei.

Viele Lehrkräfte legen eigene Klassengruppen in Anton an und weisen gezielt Übungen zu. Fragen Sie beim Elternabend nach, ob die Schule das nutzt. Dann übt Ihr Kind zu Hause genau das, was im Unterricht dran ist.

Vokabeln und Karteikarten: Quizlet

Für Vokabeln in Englisch, Französisch oder Latein hat sich Quizlet bewährt. Ihr Kind legt eigene Karteikartensätze an oder übernimmt fertige Sätze passend zum Lehrbuch. Die Grundfunktionen sind kostenlos, das reicht für den Schulalltag in den meisten Fällen aus.

Der Lerneffekt gegenüber der Papier-Karteikarte: Die App wiederholt automatisch die Vokabeln, die zuletzt falsch waren. Das spart die Sortierarbeit und macht die fünf Minuten an der Bushaltestelle zu echter Lernzeit.

Wer installiert die Apps eigentlich?

Bei iPads, die über den Webshop Ihrer Schule bestellt wurden, gibt die Schule oft einen Rahmen vor. Manche Schulen verwalten die Geräte zentral und verteilen Unterrichts-Apps automatisch, andere überlassen die Einrichtung den Eltern.

Klären Sie das vor der Installation, damit Sie keine App doppelt kaufen, die die Schule ohnehin bereitstellt. Wie die Ersteinrichtung Schritt für Schritt funktioniert, zeigt unser Beitrag zum iPad vor dem ersten Schultag.

Für private Geräte gilt: Richten Sie die Familienfreigabe ein, bevor Ihr Kind eigenständig Apps lädt. So behalten Sie Käufe und Bildschirmzeit im Blick, ohne jedes Mal daneben sitzen zu müssen.

Drei Fragen vor jeder Installation

Bevor eine neue App aufs Schul-iPad kommt, lohnen sich drei kurze Prüfungen. Erstens: Nutzt die Schule die App im Unterricht? Eine Mathe-App, die anders rechnet als das Schulbuch, verwirrt mehr als sie hilft.

Zweitens: Was kostet die App auf Dauer? Viele Apps sind im Download kostenlos und holen sich das Geld über ein Abo, das nach der Testphase automatisch startet. Ein Blick in die Abo-Verwaltung des App Stores vor dem ersten Schultag erspart Überraschungen auf der Rechnung.

Drittens: Zeigt die App Werbung? Werbefinanzierte Apps unterbrechen das Lernen und sind auf einem Schulgerät fehl am Platz. Anton und die Schul-Versionen der großen Lern-Apps kommen ohne Werbung aus, das sollte der Maßstab sein.

Die Basis muss stimmen: Gerät und Zubehör aus dem Schulwebshop

Apps sind der günstigste Teil der Ausstattung. Entscheidend ist, dass Gerät, Stift und Hülle zusammenpassen und zur Jahrgangsstufe passen. Genau dafür gibt es den geschützten Webshop Ihrer Schule: Dort stehen nur Geräte und Zubehör, die die Schule für den Unterricht freigegeben hat.

Bestellen können Sie bequem in Raten über den Shop für Eltern. Falls Ihre Schule noch keinen eigenen Webshop hat, finden Schulleitungen alle Informationen in der Übersicht für Schulen.

Nächster Schritt

Prüfen Sie, welche Apps die Schule Ihres Kindes bereits zentral bereitstellt, und ergänzen Sie nur, was fehlt. Das Gerät samt Stift und Hülle bestellen Sie im Webshop Ihrer Schule, damit alles aufeinander abgestimmt ankommt.

Quellen: Anton, Internet-ABC zur Anton-App, Apple Support: Familienfreigabe und Kindersicherung. Redaktion: GFKD AG.

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